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Termin

Vom Termin zum Angebotsentwurf

Angebote mit KI: Jede Position aus deinem Leistungsverzeichnis. Was fehlt, wird markiert.

Aufmaß, Fotos, Sprachnachricht, ein paar Stichworte auf dem Block: Das bringst du vom Termin mit. Ich baue dir eine Angebots-KI, die daraus einen Entwurf macht, mit Positionen und Preisen aus deinem Leistungsverzeichnis. Du prüfst, änderst und schickst ab, deine Software bleibt, wie sie ist. Kommt auf ein Angebot keine Antwort, erinnert sie dich und legt den Nachfass-Text bereit. Gebaut wird sie nach deinen Wünschen, nicht von der Stange.

Beispiel einer Angebots-KI in fünf Schritten: Eine Notiz, ein Foto und eine Sprachnachricht von einem Termin zur Badsanierung werden mit dem Leistungsverzeichnis des Betriebs abgeglichen. Daraus entsteht ein Angebotsentwurf mit vier Positionen aus dem Verzeichnis, die Preise kommen aus der eigenen Preisliste. Ein Kundenwunsch, der nicht im Verzeichnis steht, wird zur Prüfung markiert. Zum Schluss prüft der Meister den Entwurf und gibt ihn frei.

Vier Gewerke, vier Entwürfe

Jede Position trägt eine Nummer aus deinem Verzeichnis. Erfunden wird keine.

Vier Beispiele aus vier Gewerken, je Reihe drei Schritte: was vom Termin kommt, was der Entwurf daraus macht (ein Ausschnitt) und was er zur Prüfung markiert. Betriebe, Nummern und Positionen sind ausgedacht, damit du das Prinzip an deinem Gewerk siehst. Kein Kunde, kein echtes Angebot.

  • Sanitär und Heizung

    Beispiel
    Vom Termin · Sprachnachricht

    „Bad im Erdgeschoss: Wanne raus, bodengleiche Dusche rein. Aus dem Stand-WC soll ein Wand-WC werden. Die Fliesen sucht die Kundin noch selbst aus.“

    Im Entwurf
    1. 02.010 Demontage Badewanne inkl. Entsorgung
    2. 04.120 Bodengleiche Dusche herstellen
    3. 05.020 Vorwandelement für Wand-WC setzen
    Markiert zur Prüfung

    Fliesen nach Wahl der Kundin: Das Verlegen steht im Verzeichnis, die Fliese selbst nicht. Bitte Artikel und Preis ergänzen.

  • Elektro

    Beispiel
    Vom Termin · Fotos und Notiz

    Fotos vom Zählerschrank und von der Garage, dazu die Notiz: „Ladestation an die Garagenwand, Leitung aus dem Keller, im Verteiler ist kein Platz mehr.“

    Im Entwurf
    1. 12.100 Leitung verlegen, Keller bis Garage
    2. 12.410 Ladestation montieren und anschließen
    3. 13.020 Kleinverteiler setzen und verdrahten
    Markiert zur Prüfung

    Ob der Zählerschrank so bleiben kann, zeigen die Fotos nicht. Bitte vor Ort prüfen.

  • Maler

    Beispiel
    Vom Termin · Aufmaß auf dem Zettel

    Zettel vom Termin: „Wohnzimmer, Flur, Treppenhaus. Wände und Decken, Raufaser überstreichen. Im Flur zwei Türzargen lackieren. Treppenhaus: Wasserfleck an der Decke.“

    Im Entwurf
    1. 21.010 Raufaser überstreichen, Wände und Decken, Menge laut Aufmaß
    2. 23.200 Türzarge lackieren, 2 Stück
    3. 20.010 Boden und Möbel abdecken
    Markiert zur Prüfung

    Wasserfleck im Treppenhaus: Fürs Isolieren gibt es keine Position im Verzeichnis. Bitte prüfen.

  • Kfz-Betrieb

    Beispiel
    Vom Termin · Fotos vom Schaden

    Fotos vom Schaden für den Kostenvoranschlag, dazu die Notiz: „Tür hinten links eingedrückt, Lack bis an die Kante verkratzt, Scheibe heil.“

    Im Entwurf
    1. 4110 Tür hinten links aus- und einbauen
    2. 4240 Tür hinten links instand setzen
    3. 6310 Tür hinten links lackieren, außen
    Markiert zur Prüfung

    Was hinter der Delle steckt, zeigt erst der Ausbau. Verdeckter Schaden möglich, bitte nach der Demontage prüfen.

Der Unterschied

Ein Chat kennt deine Preise nicht. Deine Software schon, und sie bleibt.

Beide können etwas. Ein allgemeiner KI-Chat formuliert flüssig, deine Handwerkersoftware rechnet, nummeriert und legt ab. Die Angebots-KI ersetzt keins von beiden. Sie setzt davor an und macht aus deinem Termin einen Entwurf, den du wie gewohnt fertig machst.

Ein Chat kennt deine Preise nicht. Deine Software schon, und sie bleibt.
Allgemeiner KI-ChatDeine HandwerkersoftwareAngebots-KI vor deiner Software
Woher kommen die Positionen?Aus allgemeinem Wissen. Dein Leistungsverzeichnis kennt er nicht.Aus deinem Verzeichnis. Heraussuchen musst du sie selbst.Aus deinem Verzeichnis, passend zu Aufmaß und Notiz vorgeschlagen.
Woher kommen die Preise?Geschätzt, oder sie fehlen ganz.Aus deiner Preisliste.Nur aus deiner Preisliste. Geschätzt wird nichts.
Was passiert, wenn etwas fehlt?Er füllt die Lücke mit etwas, das plausibel klingt.Es fällt auf, wenn du selbst daran denkst.Die Lücke wird markiert und wartet auf deine Prüfung.
Wer schickt das Angebot ab?Du, nachdem du alles abgetippt hast.Du.Du, nach Prüfung und Freigabe.
Wo liegt das Angebot danach?Im Chatverlauf.In deiner Software.Da, wo es heute liegt: in deiner Software oder Vorlage. Den Weg dorthin klären wir im AI-Ready-Check.

Nach dem Abschicken

Das Angebot ist raus. Die Antwort nicht.

Du musst nicht selbst an jedes offene Angebot denken. Die Angebots-KI merkt sich, was rausgegangen ist, und meldet sich bei dir, wenn die Antwort ausbleibt. Ob und wie nachgefasst wird, entscheidest du. Ohne dein Okay geht nichts an den Kunden.

  1. Angebot ist raus

    Das Angebot ist vermerkt, mit Kunde, Datum und dem, was angeboten wurde. Wie die KI von Angeboten aus deiner Software erfährt, klären wir im AI-Ready-Check.

  2. Keine Antwort

    Nach der Frist, die du festlegst, kommt eine Erinnerung. Sie geht an dich, nicht an den Kunden.

  3. Nachfass-Entwurf

    Ein kurzer Text in deinem Ton liegt bereit. Du änderst ihn und schickst ab, oder du lässt es.

So arbeite ich selbst

Meine eigenen Angebote entstehen genauso. Und ich lese jedes, bevor es rausgeht.

Nach einem AI-Ready-Check liegen bei mir zwei Dinge auf dem Tisch: die Mitschrift des Gesprächs und der ausgefüllte Fragebogen. Daraus baut eine KI den Entwurf meiner Ergebnispräsentation, mit dem, was wir besprochen haben, und mit zwei Angeboten am Ende. Die Angebote nimmt sie nur aus meiner hinterlegten Angebotsliste, so wie deine Angebots-KI nur aus deinem Leistungsverzeichnis schöpft.

Dann lese ich. Ich ändere Formulierungen, streiche, was nicht passt, und schicke erst danach. Ein Satz, den das Gespräch nicht hergibt, kommt nicht hinein, auch kein gut klingender. Genau diese Reihenfolge baue ich in deinem Betrieb: Die KI legt den Entwurf hin, die Freigabe bleibt beim Meister.

Dieselbe Bauweise steckt in einem Chat, den ich für einen Fachverband der Kfz-Branche gebaut habe: Er antwortet nur aus dessen Unterlagen und sagt, wenn dort etwas fehlt.

Christoph Brinke
Christoph Brinkebaut Angebots-KIs für Handwerksbetriebe, seine eigenen Angebote entstehen auf dieselbe Art
  1. Gesprächsmitschrift und Fragebogen
  2. Entwurf der Ergebnispräsentation mit zwei Angeboten
  3. Ich prüfe, ändere und schicke

Der Angebots-Check

Sieben Fragen, ein Ergebnis: Was eine Angebots-KI bei dir übernehmen könnte

Sieben Fragen, je ein Tipp. Danach siehst du drei Dinge: was eine Angebots-KI bei dir übernehmen könnte, was vorher stehen muss und ob sich der Aufbau lohnt. Ausgewertet wird mit festen Regeln, ohne KI. Der Check läuft ohne Aufzeichnung der Antworten und fragt nach keiner Adresse. Mit deiner Zustimmung zur Statistik sehe ich nur, wie oft er genutzt wird und welches Ergebnis herauskommt.

Der Angebotsrechner

Wie viele Stunden im Monat stecken in deinen Angeboten?

Stell die vier Schieber auf deinen Betrieb, voreingestellt ist ein Beispiel. Gerechnet wird nur in deinem Browser, der Rechner speichert nichts und nutzt keine KI. Heraus kommt ein Richtwert aus deinen Angaben und meinen Annahmen, die du unter dem Ergebnis nachlesen kannst.

Deine Angebotswoche

8 pro Woche

Kostenvoranschläge zählen mit.

60 Min.

Zähl vom Aufmaß bis zum Abschicken.

40 %

Eine grobe Schätzung reicht.

30 %

Anruf oder Mail, wenn nichts kommt.

Dein Richtwert

Angebote schreiben und nachfassen, heute
36 Std. im Monat
Davon abends oder am Wochenende
15 Std. im Monat
Davon ließe sich als Entwurf vorbereiten
19 Std. im Monat

Ein Richtwert aus deinen Angaben und meinen Annahmen, keine Messung. Einen vorbereiteten Entwurf prüfst du trotzdem selbst.

Womit ich rechne
  • Ein Nachfassen dauert geschätzt 10 Minuten, vom Heraussuchen des Angebots bis zum Abschicken.
  • Ein Entwurf aus deinen eigenen Positionen bereitet geschätzt 50 Prozent der Schreibzeit vor.
  • Ein vorbereiteter Nachfass-Text nimmt dir geschätzt 70 Prozent der Nachfass-Zeit ab.
Im AI-Ready-Check nachrechnen

Vorher geklärt

Häufige Fragen zu Angeboten mit KI

Erfindet die KI Positionen oder Preise?

Nein. Bei einer Angebots-KI, wie ich sie baue, kommen Positionen und Preise nur aus deinem Leistungsverzeichnis. Was dort nicht steht, etwa ein Sonderwunsch des Kunden, erscheint im Entwurf als markierte Lücke statt als ausgedachte Position. Bevor der erste echte Entwurf entsteht, prüfe ich sie an Angeboten aus deinem Alltag, auch an solchen mit Lücken. Fehler bleiben trotzdem möglich. Deshalb geht kein Entwurf ohne deine Freigabe raus.

Muss ich meine Handwerkersoftware wechseln?

Nein. Deine Handwerkersoftware bleibt, wie sie ist, mit Kundendaten, Nummernkreis und Ablage. Die Angebots-KI setzt davor an und liefert den Entwurf. Ob er als Datei, über eine Vorlage oder auf anderem Weg in deine Software kommt, hängt von der Software ab. Das klären wir im AI-Ready-Check, bevor etwas gebaut wird.

Was, wenn ich kein Leistungsverzeichnis habe?

Dann entsteht es zuerst, und zwar aus dem, was du schon hast. Wer aus alten Angeboten kopiert, hat seine Positionen bereits, nur nicht geordnet. Daraus wird ein Verzeichnis mit Nummern und Preisen, das du einmal durchsiehst. Ohne eigene Positionen müsste eine KI raten, und genau das soll sie nicht. Wo du gerade stehst, zeigt dir der Angebots-Check auf dieser Seite.

Wohin gehen meine Kundendaten, Fotos und Sprachnachrichten?

Das legen wir fest, bevor gebaut wird. Entscheidend ist, wo die Angebots-KI läuft und welcher KI-Anbieter die Entwürfe formuliert. Im AI-Ready-Check gehen wir das für deinen Betrieb durch: wo Kundendaten, Fotos und Sprachnachrichten liegen, wohin sie zur Verarbeitung gehen und wer darauf zugreifen kann. Ein pauschales „DSGVO-konform“ sage ich dir vorher nicht zu. Erst kommt die Prüfung, dann sage ich dir, was gilt.

Geht das auch für Kostenvoranschläge im Kfz-Betrieb?

Ja, wenn der Betrieb eine eigene Arbeitswerte- oder Preisliste führt. Fotos vom Schaden und die Notiz aus der Annahme werden zum Entwurf eines Kostenvoranschlags, mit Positionen aus dieser Liste. Was erst nach dem Ausbau sichtbar wird, etwa ein verdeckter Schaden, steht als Prüfhinweis darin. Ich habe selbst als Lackierer und als Kfz-Sachverständiger gearbeitet und kenne Kostenvoranschläge von beiden Seiten.

Wer ist verantwortlich, wenn im Angebot etwas falsch ist?

Du, wie heute auch. Die Angebots-KI schreibt einen Entwurf, sie unterschreibt nichts. Prüfen, freigeben und abschicken bleibt bei dir oder bei der Person, die du dafür bestimmst. Deshalb geht nichts ohne Freigabe raus, auch kein Nachfass-Text. Das ist ein Hinweis aus der Praxis, keine Rechtsberatung.

Der Weg zum ersten Entwurf

Dein Teil: 60 Minuten, dein Leistungsverzeichnis, ein paar alte Angebote

  1. Schritt 1

    Der AI-Ready-Check, 60 Minuten

    Wir sprechen 60 Minuten per Google Meet über das, was bei dir gerade ansteht, und fangen bei deinen Angeboten an: wie sie heute entstehen, wer sie schreibt, was liegen bleibt. Vorab beantwortest du zwei kurze Fragen. Den Angebots-Check kannst du machen, musst du aber nicht.

  2. Schritt 2

    Verzeichnis und alte Angebote sammeln

    Du gibst mir, was es schon gibt: dein Leistungsverzeichnis, deine Preisliste und eine Handvoll typischer Angebote. Fehlt etwas davon, legen wir es gemeinsam an. Das passiert einmal am Anfang, nicht bei jedem Angebot.

  3. Schritt 3

    Aufbauen und testen

    Ich baue die Angebots-KI nach deinen Wünschen: wer die Notizen vom Termin schickt, wer freigibt, wohin der Entwurf geht. Bevor sie im Alltag läuft, prüfe ich sie an Angeboten aus deinem Betrieb, auch an solchen, bei denen etwas fehlt.

  4. Schritt 4

    Erste echte Entwürfe

    Die Entwürfe kommen, du gibst frei. Ändern sich Preise, trägt sie jemand aus deinem Betrieb im Verzeichnis nach. Wie lange es bis zum Start dauert, sage ich dir erst, wenn ich dein Verzeichnis und deine Angebote gesehen habe.

Du lernst keine neue Software, und was in deinem Leistungsverzeichnis schon steht, schreibt niemand neu.

Der AI-Ready-Check

Eine Angebots-KI von der Stange kennt deine Preise nicht. Deshalb erst 60 Minuten.

Ich verkaufe keine KI, ich verkaufe Veränderung.

Gemeint ist nicht die Software. Gemeint ist, dass du kein Angebot mehr nach Feierabend von vorn tippst und keins liegen bleibt, weil keiner nachfragt.

Nach 60 Minuten weißt du

  • Welche deiner Angebote eine Angebots-KI vorbereiten könnte und welche besser bei dir bleiben
  • Was vorher stehen muss: Leistungsverzeichnis, aktuelle Preise, wer freigibt
  • Ob sich der Aufbau für dich rechnet und wie er ungefähr aussähe

Termine: dienstags und mittwochs 13 bis 22 Uhr, donnerstags 10 bis 22 Uhr, samstags 9 bis 14 Uhr.

Zwei Fragen vor dem Termin

Für jeden AI-Ready-Check nehme ich mir 60 Minuten. Zwei Antworten vorab, ein Tipp je Frage, und ich sehe, ob die Zeit für uns beide gut angelegt ist.

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